Rhapsody of Fire – Into the Legend (CD-Review)

6Sie sind endlich wieder zurück: Rhapsody Of Fire, die italienischen Power Metal Götter! Seit 1993 bringt der Fünfer um Gesangstalent Fabio Lione die Metal-Herzen zum höher schlagen und immer, wenn eine neue Veröffentlichung ansteht, sind alle total aus dem Häuschen. 1997 erschien das erste Werk, 10 sind es mittlerweile, das letzte „Dark Wings of Steel“ erschien 2013. Es existieren auch zwei Live-Alben, eines ebenfalls 2013, gefolgt von zwei EPs, die das Repertoire vervollständigen. Als Gitarren-Gott Luca Turilli 2011 ausstieg, befürchtete man das Schlimmste. Aber es ging weiter und schlechter wurde es auch nicht. Rhapsody Of Fire sind weiterhin genau so mächtig und haben nix eingebüßt!

Jetzt erscheint das brandneue 11. Meisterwerk „Into the Legend“, welches am 15.01. kommenden Jahres auf den Markt losgelassen wird. 10 brandneue Lieder zieren diese CD. Das düster-epische Intro „In Principio“ macht den Anfang. Typisch italienisch, steigernd, bombastisch, düster, heldenhaft, dramatisch, packend, ergreifend, niederwälzend, durch einen mächtigen Chor unterstützt – einer Heldensaga würdig! Ganz starker Einstieg! Ebenso heldenhaft geht es auch mit „Distant Sky“ weiter. Nicht weniger bombastisch, schnell, magisch, packend, ergreifend, Gänsehaut erzeugend, Power Metal der allerobersten Klasse! Fabios starkes Organ unterstützt das ganz hervorragend. Das Herz- und Titelstück „Into the Legend“ macht da keinen Unterschied und sehr schnell klar, woher der Titel kommt. Fabio zeigt seine harte, dunkle Seite. Einfach eindrucksvoll, wie erzählt wird, worum es geht. Es folgt „Winter´s Rain“, eine geballte Ladung düster-epischen Power Metal, der einem dröhnend um die Ohren fegt und ebeno zuhause wie auf gescheiter Metal-Party funktioniert. Ein richtig fettes geiles Teil, das mit seinen 7:44 das zweitlängste Stück ist. Wenn auch mit 6:01 etwas kürzer, passt „Realms of Light“ ebenso herrlich in diese Sparte. Wobei es für ein Reich des Lichtes schon echt düster und fast schon leicht gruselig ist. Ein sehr überraschendes Liedlein erwartet uns mit „A Voice in the cold Wind“. Eine Folk Metal, Mittelalter, Power Metal Hymne mit ordentlich Wums, Herz, Herzblut und Ohrwurm-Garantie! Absoluter Favorit! Party hard, Haare auf und routieren lassen wenn ich bitten darf! Bei „Valley of the Shadows“ möchte ich den soeben geschriebenen Aufruf noch mal x 100 verdeutlichen! Hier muss abgegangen und Haare gedreht werden! Eine fette Metal Hymne, die ordentlich nach vorne prescht, alles niedermäht und von einer Frau mit starkem klassischem Organ unterstützt wird. Genau so stellt man sich das Tal der Schatten vor! Mit „Shinig Star“ gibt es sogar eine wunderschön ruhige, tief berührende, sanfte, zerbrechliche Ballade. Favorit Nummero 2! Einfach nur sau geil, fette Gänsehaut und perfekt zum kuscheln. Wir kommen zum vorletzten „Rage of Darkness“. Das Lied kommt ohne Worte aus, Name erklärt sich von selbst und wird auch musikalisch perfekt umgesetzt. Abgehen, genießen, fertig! „The Kiss of Light“ ist ein würdiger Abgang geworden, der es in sich hat! Auf 16:45 werden alle Register gezogen, alle Eigenschaften der Platte vereint, geballt entladen und machen sich zu Favorit Nummero 3! Seichter Einstieg, fette Steigerung, noch fetteres Ende. Einfach nur Bombe!

Fazit: Das sind Rhapsody Of Fire, wie man sie kennt und liebt! Eine richtig fette CD mit Chor-Unterstützung, sämtlichen musikalischen Wiesen und einfach ein hammergeiles italienisches Kunstwerk! Ich bedanke mich sehr für die Ehre, diese Rezension geschrieben haben zu dürfen, das Album und kann es jedem eingefleischten Fan nur wärmstens empfehlen. Auch allen anderen Power Metal Fans natürlich.

Tracklist:

01. In Principio
02. Distant Sky
03. Into The Legend
04. Winter s Rain
05. A Voice In The Cold Wind
06. Valley Of Shadows
07. Shining Star
08. Realms Of Light
09. Rage Of Darkness
10. The Kiss Of Life

Album bestellen: Afm Records Shop

VÖ: 15.01.2016
Genre: Film Score Metal
Label: Afm Records (Soulfood)

Rhapsody of Fire im Web:

Homepage

Facebook