Völkerball – Fakelten regelrecht das Capitol in Hannover ab! (Konzertbericht)

Völkerball

Große Vorfreude machte sich breit, denn am 07. Dezember 2017 sollte es ins Capitol nach Hannover gehen. Auf dem Programm stand ein explosiver und heißer Abend mit Völkerball, eine Rammstein-Tribute-Band der Extraklasse. Allein die Ähnlichkeit zum Original ist schon erstaunlich: Der Sechser um Frontmann René Anlauff sieht nicht nur aus, verhalten sich so und klingen wie Rammstein, sondern sie gelten zudem noch als einer der besten Tribute-Bands der populären Rockband aus Berlin. Normalerweise ist man es ja gewohnt das schon bei der Ankunft eine beachtliche Menschenmenge ungeduldig vor dem Eingang wartet, um sich die besten Plätze vor der Bühne zu sichern. Doch dieses Mal meinte es der Wettergott nicht gut, denn es regnete in Strömen, so das die meisten Konzertbesucher nach und nach in kleinen Grüppchen eintrudelten. Aber das tat der Vorfreude auf den Abend keinen Abbruch.

Und dann war es endlich soweit: 10…9…8…7…6…5…4…3…2…1… Bäng! Auf der Bühne fällt der Vorhang von Völkerball. Das Capitol Hannover ist von der ersten Sekunde an bei dem Rammstein-Song „Sonne“ voll mit dabei. Der Sound ist großartig und der 5er um Sänger Rene ist in Bestform. Die Flammenwerfer heizen ordentlich zu die harten Gitarrenriffs ein. Es werden an diesem Abend alle Hits von Rammstein gespielt wie z. B. „Asche zu Asche“, „Du Hast“, „Amerika“ u.v.m., aber auch weniger bekannte Songs finden ihre Zeit. Das Bühnenbild ist dem Original sehr gut nachempfunden und die Show von René lässt der von Till Lindemann in nichts nach stehen. Bei dem Song „Mein Teil“ geht es richtig zur Sache. Jetzt werden die großen Geschütze aufgefahren. René greift zum Flammenwerfer, um Andi so richtig Feuer unterm Hintern zu machen. Das Publikum in der ersten Reihe hat nach dem Lied das Gefühl gut durchgegart zu sein. Nach einer guten Stunde schweiß- treibender Wahnsinnsshow gibt es eine Pause. Die Fans drängen sich in dem fast ausverkauften Capitol an die Getränkestände und dem Merchstand, um sich mit schön gestalteten Klamotten und CDs einzudecken. Nach einer halben Stunde des Wartens geht es wieder rund. Keyboarder Andi wird von René bei dem Song „Haifisch“ in einem Schlauchboot über das Publikummeer geschickt und genießt es in vollen Zügen. Jetzt wird es noch einmal sentimental bei „Ohne Dich“. Das Publikum singt in einer ungeheuren Lautstärke jede einzelne Textzeile mit. Wer nun gedacht hat, es ist vorbei, der erfreut sich über die beiden Zugaben „Rammstein“ und „Engel“ bei denen die Dame vom Merchstand am Gesang aushilft. Nach dem letzten Ton sieht man eine kaputte aber strahlende Band, die sich herzlich bei ihrem tollen Publikum bedankt das jetzt schon 10 Jahre ihre Tribute Band auf Händen trägt. René lässt es sich zum Schluss natürlich nicht nehmen das Publikum darauf hinzuweisen, dass die meisten aus der Band mit ihrem Herzensprojekt HELDMASCHINE im nächsten Jahr auf der „Live + Laut„-Tour wieder anzutreffen sind.

Fazit: Abermals bescherten Völkerball ihren Fans einen explosiven und absolut gelungenen Konzerabend. Bis zum nächsten Mal, wenn es wieder heißt „Feuer Frei“ mit Völkerball.

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