LEA PORCELAIN waren am 07. April im Langerhaus Bremen zu Gast! (Konzertbericht)

LEA PORCELAIN

Es ist Samstagabend (07. April 2018) und die beiden Protagonisten Julien Bracht (Produzent & Schlagzeuger) und Markus Nikolaus (Sänger & Gitarrist) von LEA PORCELAIN sind in der Stadt. Genau genommen im Lagerhaus Bremen. In ihrer kurzen Bandgeschichte hat das Post-Punk-Duo schon einiges erlebt und mit Ihrem Debüt-Album „Hyms to the Night“, das am 16. Juni 2017 erschien, sogar schon London, Paris und Benelux unsicher gemacht. Die Musikrichtung lässt sich in die Ecke von Krautrock, Post-Punk, Indie und Garage schieben, sie erinnern an Joy Division und The Horrors. Man munkelt, sie sind der absolute Geheimtipp in der Szene. Zu ihrer Unterstützung haben sie noch einen Drummer und einen Gitarristen dabei. Als Opener hatten LP einen brasilianischen Poetry Slammer eingeladen. Er las seine mitgebrachten Gedichte in einer Art und Weise vor die etwas verstörend auf das gespannte Publikum wirkte. Zur Untermalung seines Auftritts gab es Industrial Sounds aufs Ohr. Nach ca. 10 Minuten war sein Vortrag vorbei und so langsam füllte sich der kleine Saal mit weiteren Leuten. Gegen 21:30 Uhr ist es dann endlich soweit und Lea Porcelain legen mit „Warsaw Street“ los. Der Sound war leider sehr schwammig und die Band durch den dichten Nebel kaum zu sehen. Die Stimmung im Publikum hielt sich anfangs auch in Grenzen. Es folgten Songs wie „Out is in, Remember“ und „A far away Land“. Bei „Gotta Run“ wurde es endlich mal ein bisschen wilder auf der Bühne und auch das Publikum taute langsam auf und begann etwas zu tanzen. Mit dem letzten Songs „Bones“, „Loose Life“ und „Endlessly“ holten Julien Bracht und Markus Nikolaus noch einmal alles aus sich heraus. Nach der ca. 1-stündigen Show konnte man sich noch am Merchstand mit Textilien und CDs eindecken.

Fazit: Geheimtipps hin oder her. Man sollte sich auf diese spezielle Musik einlassen können, denn wenn nicht, hätte die Musik auch aus der Anlage kommen können. Wirklich schade.

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Unsere Bilder vom Abend: (Wir bitten die Qualität der Bilder zu entschuldigen, es war leider durch den dichten Nebel leider nicht besser möglich.)