Autumn Bride – Undying (CD-Kritik)

AUTUMN BRIDEZwischen der erster Single und dem Debütalbum `Undying’ lagen bei AUTUMN BRIDE fast zwei Jahre. Zwei Jahre in denen die Vorfreude stetig gewachsen ist, denn mit der Single „Guardian Angels“ haben die Musiker 2019 mit einem Paukenschlag auf sich aufmerksam gemacht. „2016 als Neben-Projekt aus reinem Spaß an der Musik gegründet, wurde schnell klar: Hier wächst etwas Größeres heran, etwas Magisches. Zusammen setzen sie ihre ureigene Version von Symphonic Metal um, beeinflusst von Helden wie PARADISE LOST, NIGHTWISH, BLACK SABBATH, EVANESCENCE, TYPE O´ NEGATIVE oder THE GATHERING: Harte Riffs, packende Melodien, hohe musikalische Emotionalität, grandiose Vocals, anspruchsvolle Lyrics. Ein intensives großes Ganzes namens AUTUMN BRIDE.“ (Quelle: Pressetext)

“Von Top-Produzent Norbert Leitner klangtechnisch perfekt eingefangen, von Meisterfoto- graf Pascal Riesinger und Grafik-Talent Bassist Ben optisch eindrucksvoll in Szene gesetzt, wird das Album ab 30. April den Status von AUTUMN BRIDE kräftig untermauern und ausbauen, die Fan-Gemeinde wird jubeln und rasant wachsen.“ […] Schaffen wollen sie dies mit epochalen Klängen, eindrucksvollen Gitarren und dem glasklaren Gesang von Sängerin Suzy. Jeder Ton wird perfekt getroffen und man spürt die Energie, die aus ihr bricht in jeder Strophe. Dabei versucht sie nicht in ungeahnte Höhen zu gelangen und dabei die Stimme zu überschlagen, sondern besinnt sich auf das Spektrum, in dem dies für sie auch möglich ist. Das gelingt so gut, dass das zuhören zu einer wahren Freude wird. Viele Kritiker von Female Fronted Metal-Bands werden hier kaum etwas zum Aussetzen haben. Getragen wird ihre Stimme vor allem von klanggewaltigen Gitarrenriffs, die das melancholische Grundgerüst der Songs die nötige Power liefert. AUTUMN BRIDE spicken ihre Songs voll mit tiefgründigen Aussagen, die schönste Form der Ausdrucksweise findet sich aber mit Sicherheit in „Forelsket“. Hier werden die gegenwärtigen englischen Lyrics mit Zitaten aus verschied- ensten Sprachen aus aller Welt, von walisisch über polnisch, arabisch und Hindi bis nor- wegisch veredelt. Die Aussage dahinter: „Die Liebe eint uns alle. Sie kennt kein Alter, keine Religion, keine Hautfarbe und fragt nicht, wo du herkommst. Mensch sein ist unglaublich spannend, manchmal auch furchteinflößend, aber im Endeffekt wunderschön. Ich denke, dass sich die Fans mit unseren Songtexten identifizieren können, denn wir alle haben schon solche Situationen erlebt, die einen fordern, befreien oder glücklich machen.“, so Sängerin Suzy. Nicht nur das muss man der Band und dem Langspieler zugutehalten, sondern auch, dass den Songs die Zeit gegeben wird, sich zu entwickeln. Die Songs sind nicht hektisch und versuchen sich gegenseitig zu übertreffen, sondern sie bekommen den Raum, den sie benötigen, um sich in ihrer Klangwelt voll zu entfalten. Da ist auch mal Zeit für ein raumgreifendes Solo oder längere Instrumentalparts. In der Gesamtkomposition wirkt das unfassbar reif und zu Ende gedacht. Das Zusammenspiel gelingt hervorragend und die Songs samt Lyrics können so wirken, wie es bei der Produktion vermutlich angedacht war. Die dauerhaft vorherrschende Melancholie sorgt zwar dafür, dass das Gaspedal nie zu 100 % durchgedrückt wird und immer deutlich mehr Power und vor allem Druck nach vorne möglich wäre, aber das tut `Undying` keinen Abbruch.

Fazit: Im Pressetext steht: „Melancholisch und hymnisch große Melodien, Ohrwurm Refrains. Packende Gitarrenriffs, eine treibende und dennoch gefühlvolle Rhythmus-Sektion mit Bedacht eingesetzte Synths. Der Gesang geht unter die Haut, die Musik ins Ohr, ins Herz, in die Seele.“ Dem ist genau so zuzustimmen und nichts mehr hinzuzufügen. Bitte gerne mehr davon. AUTUMN BRIDE sollte definitiv nicht wieder zum Nebenprojekt werden, sondern die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen.

Tracklist:

01 The Path
02 Fear and Devotion
03 Moonlit Waters
04 Shadows
05 Monsters
06 Ravenqueen
07 Guardian Angels
08 Undying
09 All of the Lights
10 Forelsket

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VÖ: 30.04.2021
Genre: Symphonic Metal
Label: Preiser Records (Warner)

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