Vlad In Tears – Unbroken (CD-Review)

UNBROKENDie Düster-Rocker sind endlich wieder am Start! Die Rede ist von Vlad In Tears. Bereits seit 2007 geistern die Wahl-Berliner um Frontmann und Sänger Kris Vlad durch die Gothic-Rock-Metal-Szene, jedoch ohne den brutalstmöglichen Durchbruch zu erleben. Vlad In Tears sind mit vier veröffentlichten Studio-Alben, unzählig gespielten Konzerten, einigen Festival-Auftritten und einer groß- artigen treuen Fangemeinde längst kein lokales Phänomen mehr. Nach einigen Rückschlägen, wie der Hacker-Angriff auf ihrer Facebook, der schwere Verlust eines sehr engen Freundes und der Trennung von ZYX Music, melden sich die Jungs 2016 mit ihrem neuen Management NoCut sowie der neuen Platte „UNBROKEN“ zurück!

Mit dem neuen Album UNBROKEN signalisieren die Wahl-Berliner eben gerade diese ihnen zu eigen gewordene Grundeinstellung trotz aller Hindernisse und Hürden des Musikgeschäfts, welches mehr und mehr einem Haifischbecken gleicht. Kris Miconis druchdringendes Organ und die brettharten Gitarrenriffs fesseln den Zuhörer vom Fleck weg und machen klar, wohin diese Band gehört: auf die großen Bühnen dieser Welt. Das haben die 4 Rocker nicht nur bereits mit ihren Touren mit MONO INC., Lord Of The Lost, Unzucht oder Hämatom deutlich gemacht. Starke Platten haben Vlad In Tears seit jeher veröffentlicht, doch nun kommt mit dem Hammer-Album UNBROKEN der grollende Schrei nach einer größeren Öffentlichkeit. Mögen Sie erhört werden! Stay Vlad!

Das mittlerweile 5. Studio-Album „UNBROKEN“ beinhaltet 15 brandneue Tracks und erscheint am 12. August 2016 via NoCut. Den Anfang macht das ultra schnelle, flippige, herzliche „Blame Yourself“. Markerschüttender Gesang lässt Euch hier schmelzen. Perfekter Start für Vlad in Tears 2016! „Massive Slayer“ macht seinem Namen alle Ehre, hier wird ordentlich abgegangen mit ruhigen Passagen. Gutes Brett! Lassiv, wechselhaft, betörend, abrechnend. So präsentiert sich „Burn Inside“. „Lies“ passt da gut dazu. Extrem hymnisch schwebt dann „Don’t Let Us Fall“ in die Ohren und brennt sich fest. Eingängig, melancholisch, tief berührend. „Okay“ ist ein ordentliches Modern Metal-Brett, das DER neue Live-Garant wird. Hört mal rein, springt mit, eskaliert! „Far Away“ hingegen ist gescheiter schneller Dark Metal mit einer super Atmosphäre. „Over Again“ ist einer meiner persönlichen Favoriten. Richtig geiler Dark-Rock-Metal! „Still here“ ist mit 5:02 das berechtigte längste Lied. Berührend, groß- spurig, tausende Liter Herzblut, packend, berührend, Gänsehaut erzeugend. Richtig feine Ballade eben! „My Shade“ lässt die italienischen Wurzeln der Jungs durchklingen. Der ganz typische italienische Metal-Sound kommt hier super durch. Hier kann mal gescheit geheadbangt werden! „Dew“ ist berechtigterweise das zweitlängste Liedlein. Zerbrechlich, seidenweich, als würden einen die Spitzen von Engelsflügeln streicheln. „Slave“ ist einfach nur freaky, extrem, eine Granate, total ausgeflippt. Muss man mal gehört haben! „Broken Bones“ lebt durch Gitarre und Gesang. Eine richtig feine Perle! „We’re Done“ ist eine weitere dieser derben Abrechnungs- nummern. Einfach nur eskalieren und mit abgehen! Zum krönenden Abschluss gibt es noch die Piano Version zu „Still Here“. Einfach nur magisch und ein rundum gelungenes Ende!

Fazit: Vlad In Tears liefern ein starkes 5. Album ab, mit dem sie nur punkten können. Wie ihnen der Erfolg bisher ausbleiben konnte, versteh ich nicht. Richtig gescheiter Metal, feiner Dark Rock, nette Jungs mit Fan-Nähe, hammer Gesang, die Jungs haben was drauf, feinste Balladen – warum wird das nicht belohnt? Ich wünsche es den 4 extrem, dass es noch was wird! Ihr könnt das bewirken, so bitte tut dies, gebt ihnen eine Chance! Damit ende ich, bedanke mich für die Aufmerksamkeit, sage bis bald und stay tuned!

Tracklist:

01. Blame Yourself
02. Massive Slayer
03. Burn Inside
04. Lies
05. Don’t Let Us Fall
06. Okay
07. Far Away
08. Over Again
09. Still Here
10. My Shade
11. Dew
12. Slave
13. Broken Bones
14. We’re Done
15. Still Here (Piano Version)

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VÖ: 12.08.2016
Genre: Dark Rock, Gothic Rock, Metal
Label: NoCut (SPV)

Vlad In Tears „Unbroken“ Headliner-Tour

09.09.2016 Berlin, Privat Club
10.09.2016 Hamburg, Markthalle (Marx)
15.09.2016 Köln, MTC
16.09.2016 Oberhausen, Kulttempel
17.09.2016 Ottweiler, Club Schulz
23.09.2016 München, Backstage Club
02.10.2016 Dresden, Strasse E (as support for Crematory)

Tickets: Devils At Work

Vlad In Tears im Web:

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