Start A Revolution – Survivors (CD-Kritik)

Start A Revolution

Start A Revolution existieren seit 2005 und wie der Name schon vermuten lässt, lässt es der 5er ordentlich krachen! Aus Aachen rollt eine riesige Soundlawine aus Punk, Metal und Hardcore daher und vernichtet alles auf ihrem Weg! Ein Album haben Schreihals Patrick, Zweitstimme und Gitarrist Malik, zweiter Gitarrist und Drittstimme Ferdinand, Basser Jens und Drummer Max bereits veröffentlicht. 2014 absol- vierten sie sogar eine Headliner Tour in Russland.

Am 16.02.2018 bricht die Welle auf´s Neue los mit dem Nachfolger zum Debüt, genannt „Survivors“. 12 brandneue Brocken sind drauf. Wer das überlebt, erfahrt Ihr jetzt. Den Anfang macht die Single „Hellcome“, die in mehrerer Hinsicht das eben Beschriebene eindrucksvoll bestätigt. Druckvoller Punk Metal, Patrick schreit ordentlich, zwischendrin ist kraftvoller Klargesang, es herrscht die Tollwut. Ein deftiges Willkommen aus der Hölle wie es sein muss! Nach diesem Eröffnungssturm gibt es Melodic Punk Hardcore auf die Ohren und der Fünfer wirft den rettenden „Anchor“ (Anker) aus. Toller Text, feine Melodien, perfekt vorgetragen, perfekt gesungen! „Survivors“ ist das wahre Punk-Metal-Hardcore Brett und macht seinem Platz als Singe, Herz- und Titelstück alle Ehre! Wer hier was überlebt, wird auch geklärt. Und es ist SAR´s Ausbruch aus dem ganzen beschissenen System! Der „Broadcaster“ wird durch Sequenzen aus Funk und Fernsehen und militanten Drums eingeleitet. Hier befreien sich SAR von den Fesseln der „Unterhaltungsindustrie“. Es folgt das „Broken Heart“ und so, wie SAR das rüberbringen, gab es da wirklich eins. Kraftvoll, düsterer als die bisherigen Tracks, es dröhnt und scheppert, die Jungs machen ihrem Ärger gut Luft. Durch den teilweise angewandten Klargesang wird es auch schön melancholisch. Mit den „Questions“, die auf so einem Album und bei solchem Bandnamen nicht fehlen dürfen, zeigt Pat noch mehr Facetten seiner Stimme. Eine richtig geile Nummer, die genau da trifft, wo sie treffen muss: da, wo es weh tut! So auch bei „Wake Up“, die Nummer, mit der SAR NOCH EINMAL drauf hinweisen, dass ENDLICH erwacht werden muss! Sehr starker Weckruf! Mit den „Values“ machen SAR As I Lay Dying ordentlich Konkurrenz! Pfeilschnell, einschneidende Worte, Gekeif, mehrstimmiger Revolutionsschrei – das ist moderner Punk Metal Hardcore Sound! „Sit & Wait“ beschreibt genau das, was viele machen. Dumm rum sitzen und warten. Das ist kein Leben! „Remain The Same“ vereint gleichermaßen so viele Teile aus Punk, Metal und Hardcore, die man nur so vereinen kann! Sehr krass, kraftvoll und abreißend! „Anthem Of Today“ beweist ebenfalls eindrucksvoll, wie gut die drei Stimmen und die Band an sich traumhaft miteinander harmonieren / harmoniert! Und ein geiler Track mit starker Aussage ist es auch! Da kann nattürlich nur die „Unity Hymn“ beenden! Hier wird alles Bisherige vereint und in Salven auf die Masse abgefeuert!

Fazit: Höchst talentierte junge Musiker, drei grandiose Stimmen, waren schon im Vorprogramm von Johnny Deathshadow – besser kann es nicht laufen! Diese Band wird den Metal-Punk-Hardcore Thron im Sturm erobern und mit ihrer absolut zeitnahen Musik, die den Zahn der Zeit regelrecht heraus reißt, wird das kein Problem werden! Das ist ein Weckruf, wie er zu unseren Zeiten nötig ist!

Tracklist:

01 Hellcome
02 Anchor
03 Survivors
04 Broadcaster
05 Broken Heart
06 Questions
07 Wake Up
08 Values
09 Sit & Wait
10 Remain The Same
11 Anthem Of Today
12 Unity Hymn

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VÖ: 16.02.2018
Genre: Metal
Label: Fda / Rockaine (Rough Trade)

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