Saint Astray – Abyss (CD-Review)

Saint Astray

Dark Melodic Metal mit dem Anspruch auf Stil und Tiefgang! Mit dunklen, melodischen Klängen ziehen Saint Astray in ihren Bann und beeindrucken mit düsteren Texten über menschliche Untiefen und Abgründe die dunkle Szene. Ausdrucksstarker Gesang, eingängige Keys und harte Gitarren-Riffs prägen und unterstreichen die abwechslungs- reichen Darbietungen der Gruppe. Saint Astray nehmen stilistisch ihren Platz zwischen Dark Metal und Dark Rock ein. Mit kontrastreichen Stücken heben sich die sechs Musiker aus dem Nürnberger Raum von anderen Gruppen dieser Genres ab, erreichen einen hohen Wiedererkennungswert und betonen das Besondere und Einzigartige ihres facettenreichen Werkes. Mit ihrem zweiten Album ++ Abyss ++ erobern Saint Astray mit Stil und Tiefgang die Anhänger der düster-melodischen Metal- und Rock-Szene. Die Dark Melodic Metaller leben ihre Musik auf der Bühne mit spürbarer Freude am Spielen und begeistern die Menge mit ihren eigenen Stücken. (Quelle: FB Saint Astray)

Am 24. März 2017 erschien der Nachfolger mit 10 brandneuen Tracks und punktete bereits im März 2015 durch die Auskopplung „Lucicry“. Wie das alles klingt, erfahrt Ihr jetzt: Das kurze, aber sehr knackige, wunderschöne Intro „Years of Masquerade“ läutet das Ganze ein. Schneller Dark Melodic Metal, beeindruckende Keyboard-Parts wie aus einem traurigen Theaterstück oder einem düsteren Zirkus, schnelle Drums. Feiner Opener! Danach geht es richtig los mit dem Herz- und Titelstück „Abyss“. Düsteres Gekeife, emotionaler Gesang, düsterster Dark Melodic Metal, wunderschöne ruhig sanfte Passagen. Starkes Lied, das klar macht, wie der Albumname zu deuten ist. Die erwähnte Single „Lucicry“ ist natürlich auch mit am Start und extrem spannend. Sanfter fast Alternative Folk Rock macht den Anfang, geht dann aber in ausdrucksstarken höchst emotionalen Dark Melodic Metal über. Sehr gute Singlewahl! „Ever Ice“ passt perfekt zur nächsten Perle. Düster, eiskalt, bedrohlich, beein- druckend, wunderschön und dennoch irgendwie zerstörerisch. Genau so wie das ewige Eis selbst. Natürlich ist hier was anderes gemeint, aber hört selbst. „The golden Cage“ ist opern-theatertauglich. Große Emotionen, starke Inszenierung, höchst lyrisch, entladend. Ganz starke Düster-Perle! „Candle on my Grave“ ist einer meiner absoluten Favoriten. Extrem düster, feinster Dark Melodic Metal, perfekt passender Gesang, Horror-Faktor, Friedhofs-Mitternacht-Atmosphäre. Sehr empfehlenswert! Mit „Crossroads“ gibt es richtig feinen, abwechslungsreichen, explosiven, wunderschönen Dark Metal. Und mit 11:59 min das längste Stück der Platte. Zutiefst beeindruckt mich „Sorrow“. Fast schon akustisch legen Saint Astray hier eine Atempause ein und besinnen sich auf besinnlichere Momente. Wunderschönes Lied, höchst talentierte Musiker, absoluter Anhörtipp! „Eschaton“ punktet durch Dunkelheit, Eingängigkeit, Gänsehautfaktor und dieses Bittere Elegische, was durch awechslungsreichen Dark Metal vertont wird. Auch Andreas beweist Abwechslung. Sehr genial! „27“ beendet das Ganze eindrucksvoll und bringt alle Elemente der CD auf einen Punkt. Alles fließt hier zusammen und ergießt sich geballt über den Hörer. Starkes Ende!

Fazit: Saint Astray sind eine Wucht! Hier haben sich wirklich nur die talentiertesten Musiker aus dem Nürnberger Raum zusammen getan, um gemeinsam ein wahrlich starkes Projekt zu erschaffen! Opern- und theaterreif und dabei höchst gesellschaftskritisch gehen sie dabei zu Werke und sind dabei abwechslungsreich und wandelbar, dass es eine wahre Pracht ist! Jeder, der diese Art Musik mag, sollte hier beide Ohren riskieren. Sonst verpasst Ihr richtig schöne, düstere, orchestrale, höchst emotionale, perfekt gemachte Musik. Damit ende ich, bedanke mich herzlichst bei Saint Astray und Euch, sage bis bald und stay tuned! Euer Krähenkönig

Tracklist:

01 Years of Masquerade
02 Abyss
03 Lucicry
04 Ever Ice
05 The Golden Cage
06 Candle on My Grave
07 Crossroads
08 Sorrow
09 Eschaton
10 27

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VÖ: 24.03.2017
Genre: Metal
Label: Danse Macabre

Saint Astray im Web:

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