Prong – X – No Absolutes (CD-Review)

Prong melden sich endlich wieder zurück! Seit 1986 provozieren die ehemaligen Hardcore-Punks & heutigen Groove Metaller um Tommy Victor nun schon die Massen und werden dabei extrem gefeiert. 1987 mit dem ersten Album angefangen, existieren nun schon 11 Stück davon. Dazu kommen 3 Live-Alben, ein Remix-Werk, 3 Singles, genug Ohrwürmer, 2 EPs, eine Remix-EP, Shows um den kompletten Erdball und tausende Fans. Auch unzählige Mitgliedswechsel und der Tod von Paul Raven haben sie nie aufhalten können. Heute bestehen Prong aus Tommy Victor (Gesang, Gitarre), Bassist Jason Christopher (seit 2011) und Schlagzeuger Art Cruz (seit 2014). Das letzte Lebenszeichen kam 2015, war ein Cover-Album und hörte auf den Namen „Songs from the black Hole“.

Nun erscheint am 05.02.2016 das brandneue 12. Meisterwerk „X – No Absolutes“ mit 13 brandneue Titel. Es beginnt dröhnend und übermächtig mit „Ultimate Authority“, einem richtigen Hammerteil. Ein fetter Einstieg für Prong 2016! Normale eingängige Lyrics wechseln mit mächtigem Geschrei aus tiefster Kehle ab. Geiler Song! „Sense of Ease“ legt da noch mal 10 Schippen mindestens drauf. Fettester Metal, dröhnende Drums, mächtige Gitarre, sägender Bass, eindeutige Lyrics, fetter Gesang. Hier werden keine Gefangenen gemacht! Ebenso bei „In Spite of Hindrances“. Etwas sanfter, aber nicht weniger straight kommt „Without Words“ daher. Angenehmer Gesang, fette Instrumentierung, eingängig. Ebenso bei „Belief System“. Dafür legt „Cut and dry“ wieder umso mehr los, was ja auch zum Namen passt. Geile Instrumente, geile Stimme, geile Stimmung, einfach nur fett! Das Herz- und Titelstück „No Absolutes“ kommt mit viel Punk, Metal und Eingängigkeit daher. Schnell wird klar, wie man auf den Namen kam. Gehört in jedem Fall zur Top-Spitze der Favoriten! Der Song hat Ohrwurm-Potenzial! Mit einem fetten Drum-Solo wird er beendet. „Do nothing“ ist neben den letzt genannten definitiv ein weiterer Favorit und absolutes Lieblingslied! Eine fette Ballade im Prong-Stil mit packendem Text und berührendem Gesang. Richtig geiles Lied! „Soul Sickness“ ist ein weiteres dieser treibenden Hardcore Punk Groove Metal Bretter ohne Kompromisse, die sofort ins Ohr gehen und dort hängen bleiben. „Ice runs through my Veins“ ist ein weiterer dieser packenden Ohrwürmer, der vor Eingängigkeit nur so trieft. Da geht einem wahrlich das Herz und die Sonne auf! Auch die Lyrics wissen zu überzeugen. „Worth pursuing“ schlägt in die selbe Kerbe, macht nur mehr Beef und hat etwas mehr Power. Eine richtige Uptempo-Nummer ist „With Dignity“. Straight, fett, rockig, stampfend, fordernd, abgehend. Wir kommen zum abschließenden Bonus Track „Universal Law“. Schnell, abgehend, punkig, metallisch, straight, heavy, mit Beef. Also alle Eigenschaften vereint in einem Brett. So muss das laufen!

Fazit: Prong wissen auch mit ihrem 12. Album noch zu überzeugen! Die Altmeister haben nix an Revolution, Freidenken, Meinungsäußerung und Power verloren! Im Gegenteil: hier geht ordentlich die Post ab! Fans dürfen sich mehr als darauf freuen, hier wird jeder bedient. Auch die, die die Band vielleicht noch nicht kennen, dürfen hier beide Ohren riskieren. Ein richtig geiles Album, was die Messlatte für weitere Metal-Alben sehr hoch ansetzt!

Tracklist:

01.Ultimate Authority
02.Sense Of Ease
03.Without Words
04.Cut And Dry
05.No Absolutes
06.Do Nothing
07.Belief System
08.Soul Sickness
09.In Spite Of Hindrances
10.Ice Runs Through My Veins
11.Worth Pursuing
12.With Dignity
13.Universal Law (Bonus Track)

Album bestellen: Amazon

VÖ: 05.02.2016
Genre: Metal, Industrial, Hardcore
Label: Steamhammer/SPV

Prong im Web:

Homepage

Facebook