Project Pitchfork spielten in Dresden vor ausverkauftem Haus!

Project Pitchfork

Project Pitchfork, 1990 in Hamburg gegründet, gelten sie nicht nur seit Beginn der 90er Jahre zu den populärsten und einflussreichsten Vertretern des Electro-Wave-Genres, sondern können auch in ihrer über 25-jährigen Schaffenszeit auf bewegte und ungeahnte Szene übergreifende Erfolge zurückblicken. Ende Januar 2018 war es nun endlich soweit: Die Band um den ewigen Visionär Peter Spilles brachten am 26. Januar 2018 ihren neuen Longplayer unter dem Titel „Akkretion“ via Trisol auf den Markt. „Akkretion“ ist aber nicht nur das mittlerweile 18. Studioalbum, sondern stellt gleichzeitig auch den ersten Teil einer neuen Alben-Trilogie da. Auf die nächsten zwei Alben des Tryptichons darf man also mehr als gespannt sein.

Mit „Akkretion“ im Gepäck und wie immer in bester Live-Laune machten sich Project Pitchfork Mitte März auf die Republik zu bereisen, um ihr neues Material zu präsentieren. Im Rahmen der aktuellen Tour legten PP am 23.03.2018 auch einen Stopp in Dresden ein. Wie nicht anderst zu erwarten war der Alte Schlachthof an diesem Abend restlos aus- verkauft. Als Special Guest mit dabei das US-amerikanische Ein-Mann-Projekt We are Temporary, das von dem viel beschäf- tigten Musiker Mark Roberts ins Leben gerufen wurde. Supportet wird er auf dieser Tour am Keyboard von niemand Geringeres als Live-Musiker und Produ- zent Gregor Beyerle (u.a. Nachtmahr, L‘ Ame Immortelle). Mit melodiöser Synth- pop mit allerhand Einschlägen und einer Neon Light Show stimmten We are Temporary das Publikum ein und lösten die Muskulatur der Tanzbeine. Die Setlist umfasste acht Songs: Universe, Candy, Shadows, Winter, You Can Now Let Go, Who Is Going To Love Me Now, Appalachian Trail & Heaven. Alles in allem haben sie einen guten Job gemacht. Es folgt die obligatorische Umbauphase, in der alles für den Headliner des Abend hergerichtet wurde.

Jetzt war es endlich Zeit für Project Pitchfork, die auf dieser Tour gleich Mal mit einer neuen Bühnenkulisse aufwarten. Dazu zählt eine bühnenfüllende Videowand, über der erhöht 2 Schlagzeuge platziert sind. Optisch schon mal grandios anzusehen. Als dann der Project Pitchfork Schriftzug auf der Videowand erschien, gab es in der Halle einfach kein halten mehr. Jetzt wurde es das erste Mal so richtig laut, die Menge jubelte, schreie die nichts weiter waren als Ausdruck der Vorfreude. Im Publikum viele Gesichter, die man schon früher auf einigen PP Konzerten schon mal gesehen hat. Die Electro-Visionäre rund um Peter Spilles wussten genau, was die Menge wollte und so kamen neben neue Song wie „Akkretion“, „Ascension“, „And The Sun Was Blue“ & „Crossfire“ natürlich auch die ge- liebten Klassiker nicht zu kurz. Doch selbst die Klassiker waren noch mal nein Zacken schöner an dem Abend da sie mit der Bühnen- und Lichtshow sehr intensiv wurden. Als die ersten Pianoklänge von „Rain“ einsetzten, waren so viele zurückversetzt, in die Jugend, auf Konzerte oder Festivals von früher. Erinnerungen an Menschen, Orte, Momente. Und wenn man sich umsah… Alle nur was älter geworden aber noch mit der gleichen Begeisterung vor der Bühne. Die gleiche Energie wie früher, die erste Reihe war Ekstase, Tanz, Ausrasten, Jubel. Da ging einem regelrecht das Herz auf. Von den neuen Stücken möchte ich gern „Ascension“ etwas hervorheben, nicht nur weil er Klasse ist. Nein Sue, die weibliche Stimme des Tracks, steht mit auf der Bühne. Für viele wohl mit die schönste Nummer des Abends, auch wenn abwägen fast unmöglich ist. PP haben an Klasse nichts verloren sind immer noch ein Teil Musik, den man liebt, den man braucht und den viele keinen Tag vermissen wollen! Doch leider fand auch dieses Konzert sein Ende und viele gingen noch zum Merchstand, um sich mit T-Shirts, CDs oder ein paar Goodies einzudecken.

Setlist: Akkretion, IO, Rain, Timekiller, Human Crossing, Ascension, Endzeit,Terra Incognita, And The Sun Was Blue, Alpha Omega, Blood-Loss (Sometimes), Titânes, Crossfire, Lam-‚Bras, Acid Ocean, Conjure, Entity, Existence v4.1 Zugabe 1: Song of the Winds, Beholder, Volcano Zugabe 2: Rescue, Souls, Onyx, Sky Eye

Fazit: Es war ein wirklich sehr gelungener Abend vor ausverkauftem Haus, der noch lange nachwirken wird. Wer einen Gänsehautmoment sucht, ist auf dieser Tour genau richtig.

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