Mesh – Looking Skyward (CD-Review)

MESCH

Mesh-LookingSkywardEs gibt endlich neues Material von Mesh! Seit 1991 existiert das ehemalige Trio, seit Oktober 2006 sind Mark Hockings (Vocals, Guitars, Keyboards, Programming, Lyrics) und Richard Silverthorn (Keyboards, Programming) ohne Neil Taylor unterwegs. Live werden sie von Drummer Sean Suleman und Keyboarder Richard Boardhead begleitet und unterstützt. 7 Alben, 3 Compilations, 1 Live-Album, 2 Live-DVDs, mehrere Singles und EPs sowie unzählige Evergreens haben sie schon ver- öffentlicht. Eine riesige Fanschar konnten sie sich durch ihr Schaffen und ihre qualitativ hochwertigen Konzerte bereits erspielen. 2013 erschien das letzte Werk „Automation Baby“.

Nun erblickt am 26. August 2016 der mittlerweile 8. Longplayer Looking Skyward das Licht der Welt. 13 brandneue Tracks sind drauf. Den Anfang macht „My Protector“. Wunderschöne warme Melodien und starke Drums bilden hier den Sound, Marks tolle Stimme schwebt sanft über allem. Tolle Ballade, die Mesh hier einen super Start nach dreijähriger Abwesenheit und im Jahr 2016 ermöglicht! Hoch dramatisch wabert „Tactile“ aus den Boxen und berührt sofort tief! Mit „The Last One Standing“ kommt eine absolute Club-Nummern, die durch eingängige Melodien und rhythmischen Up-Tempo-Beats einem sofort zum Tanzen animiert. Daumen weit nach oben! Eine weitere elegische, hoch dramatische, hoch gefühlvolle Ballade mit sehr viel Tiefgang und Herzblut ist „The Traps We Made“. Sehr zu empfehlen! Ebenso „Before This World Ends“, das einfach für romantische Stunden und zum träumen geeignet ist! Mit „Kill Your Darlings“ präsentierten die Briten bereits im Juli die erste Single. Sägende Gitarren, hämmernde Beats, eine Derbe- Bassline und über allem der großartige Gesang von Gründungsmitglied und Sänger Mark Hockings zeigen, dass die Jungs ihr Handwerk seit der letzten Veröffentlichung von „Automation Baby“ (2013) auf jeden Fall nicht verlernt haben. „Iris“ ist ein kurzes, knackiges, verdammt düsteres Instrumental und Zwischenspiel. „Runway“ hingegen ist ein großartiger tanzbarer Track, der nicht nur richtig viel Spaß und Freude macht, sondern auch genug Potential für eine weitere Single hat! „Two+1“ kann ich auch sehr empfehlen, einfach mal anhören! „The Ride“ wird holprig und schnell, hier geht´s zu wie in der Achterbahn! „There Must Be A Way“ klagt, wie der Name schon verrät, nach einem Lösungsweg. Guter Track! Umso herzlicher und sehnsüchtig ist dann „The Fixer“, der sogar erklärt, wie das Album zu seinem Namen kam. Zum Abschluss fahren die Jungs aus Bristol mit „Once Surrounded“ noch einmal ein richtig starkes, gewaltiges und aufbrausendes Ende auf. Verdammt gut gemacht!

Fazit: Album Nummero 8 von Mesh kann sich echt hören lassen! Ganz viele neue Stile, Abwechslung, tieftraurige schöne Balladen, starke Texte, wunderfeine Melodien. Die Fans werden die Scheibe lieben, die ebenso wie ihre Vorgänger keiner anderen CD der Band gleicht! Das ist nach 25 Jahren wirklich sehr erstaunlich! Damit ende ich, bedanke mich für die Aufmerksamkeit, sage bis bald und stay tuned!

Tracklist:

01. My Protector
02. Tactile
03. The Last One Standing
04. The Traps We Made
05. Kill Your Darlings
06. Iris
07. Runway
08. Before This World Ends
09. Two+1
10. The Ride
11. There Must Be A Way
12. The Fixer
13. Once Surrounded

Bestellen: POPoNAUT

VÖ: 26.08.2016
Genre: Elektropop – Rock/Synthpop
Label: Dependent Records

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