Lord Of The Lost – The Love Of God (EP-Review)

TheLoveOfGodReviewLord Of The Lost sind wieder da! Seit 2007 rocken sich die Hamburger um Chris Harms nun schon durch die Lande und in Eure Herzen. Ihre Musik ist einfach betörend und man kann ihnen nicht so einfach entgehen! 4 Alben, 2 Live-Alben, ein Akustik-Album, 3 EPs, unzählige Singles & Evergreens mit dazugehörigen starken Videos, 3 DVDs, 2 Vinyls, erfolgreiche Tourneen als Support und selber, umjubelte Festival-Auftritte, eine riesen Fanschar – all das spricht für den riesigen Erfolg der Jungs! Zuletzt machten sie mit der EP „Full Metal Whore“ ordentlich Wind, veröffentlichten die Akustik-Klassik-Scheibe „Swan Songs“ und dazu kam noch die Live-Variante „A Night to remember – live acoustic in Hamburg“.

Jetzt erscheint die brandneue EP „The Love of God“ am 13.05.2016. Darauf finden sich 2 brandneue Songs, eine Piano-Version und zwei „Remixe„. Wie sich das alles anhört, das erfahrt Ihr heute vorab von Dark Music World und mir! Natürlich beginnt das Herz- und Titelstück „The Love of God“. Wo „Full Metal Whore“ anfing, macht dieses Biest weiter. Abgefuckt, deftig, hardcore, austobend, abgedrehte Melodien, Hass, Wut, Hau-drauf-Mucke, Chris wechselt zwischen tiefem Gesang und kehligem Geschrei. Rundum eine wahre Granate, die Euch zerfetzen wird und ein krasser Einstieg ins Jahr 2016 für LOTL! Es folgt „The Love of God (Piano PERVersion)“. Eine wunderschöne, runter geschraubte, betörende, seichte Variante des Stückes davor. Der Gesang bleibt allerdings so brachial, dass ein gewisser Faktor krank dazu kommt. Richtig geil gemacht, Daumen hoch dafür! Ab der Mitte klingt es sogar wie ein ziemlich kranker Zirkus! „The Love of God (Tobias Mertens Ego Version)“ ist eine auf die Spitze getriebene Instrumental-Version des Stücks. Richtig geile Gitarren-Solos, dröhnende Drums, sengende austobende Sounds. Hier wird einfach nur gefeiert und genossen, richtig starke Leistung Jungs! Es folgt der zweite brandneue Song „Another sunny Day in Paradise“. Krank, wechselnd zwischen weich und hardcore, auslandend, gigantisch, opulent, faszinierend. DAS ist eine verdammt geile Drecksau, die man kennen MUSS! Den Abschluss kredenzt uns „Blut für Blut (Blood for Blood – Erdling Version)“. Hier spielen Erdling einen Song für LOTL. Ein verdammt geiles Goldstück, das einen fetten Favoritenpunkt bekommt. Diese beiden Bands sollten öfter was zusammen machen, das klingt geil! So darf so eine EP enden!

Fazit:
LOTL schmeißen nach der letzten EP eine genau so geile hinterher! Wo die eine angefangen hat, hört die andere auf und legt 10 Schippen drauf! Hier wird sich nur noch ausgetobt und alle Stücke, die hier drauf sind, MUSS man einfach kennen und lieben! Hier punktet jedes einzelne! Dass sie die absolute Härte der „Full Metal Whore“ übertreffen konnten, zeugt von verdammt viel Fertigkeit, deshalb Hut ab und fetten Respekt! Ich kann es Euch nur empfehlen, auch wenn nur 5 Tracks drauf sind. Habt Ihr die nicht – Ihr würdet euch grün und blau ärgern, das verspreche ich! Ein eingefleischter, treuer Fan besorgt sich auch das!

Tracklist:

01. The Love Of God
02. The Love Of God (Piano [Per]Version)
03. The Love Of God (Tobias Mertens Ego Version)
04. Another Sunny Day In Paradise
05. Blut Für Blut (Blood For Blood – ERDLING Version)

Album bestellen: Out of Line-Shop

VÖ: 13.05.2016
Genre: Dark Rock / Dark Metal
Label: Out Of Line Music

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