Human Fortress – Thieves Of The Night (CD-Review)

Human Fortress sind endlich wieder zurück! Seit 1997 existiert die Epic Melodic Metal Truppe aus Hannover jetzt schon, seit 1998 unter diesem Namen. Etliche Line Up Wechsel haben sie hinter sich, die sie aber nur gestärkt haben. Vom ursprünglichen sind nur noch die beiden Gitarristen Torsten Wolf und Volker Tost dabei, als Sänger ist Gus Monsanto seit 2013 immer noch „der Neue“. Zu sechst legen die Mannen aber sau gute Arbeit vor, was das letzte Werk „Raided Land“ über AFM Records 2013 eindrucksvoll bewies.

Jetzt erscheint am 18.03. ebenfalls über AFM Records gemischt von Sebastian „Seeb“ Levermann (Orden Ogan, Almanac) der brandneue fünfte Longplayer „Thieves of the Night“ versehen mit einem mächtigen Cover. Darauf finden sich 12 brandneue Stücke. Recht ruhig, getragen und atmosphärisch leitet „Amberstow“ Human Fortress 2016 ein, bevor es in ein gewaltiges mächtiges Stück ausbricht, das rasend schnell in die Gehörgänge reitet und sich dort einbrennt. Starke Instrumente, mächtiger Gesang, düster-angenehme Stimmung. Einfach n geiler Einstieg! „Last Prayer to the Lord“ kommt etwas mehr runter geschraubt und dunkler daher als der Opener. Starke Lyrics, viel Gefühl, starker Gesang, Ohrwurm-Qualität. Richtig geile Perle! „Rise or fall“ ist genau die richtige Battle-Hymne. Atmosphärisch, siegreich, Helden gebührend, Tag rettend. Man fühlt sich auf ein riesiges Schlachtfeld versetzt oder inmitten einer riesigen Reiterschar, die für den Frieden reitet. Das bringt ein richtig geiles Feeling mit sich! Genau so verhält es sich bei „Just a Grace“, nur dass es herzlicher und zufriedener klingt. Mit „Thieves of the Night“ präsentiert sich Herz-, Titelstück und brandneue Single. Eine richtig geile Wahl dafür, denn das Album wird hier eindrucksvoll repräsentiert. Mächtig, düster, schnell, packend, mitreißend. Einfach nur sau geil! „Thrice blessed“ hebt sich etwas von den anderen ab. Gewaltig, orchestral, mächtig, entladend, eine richtige dunkle Wucht. Einfach ein richtig starkes Brett und ein wohltuende Welle, die den Hörer umschließt und einfach mitreißt! Ebenso überraschend ist der „Hellrider“. Überraschend freundlich und irgendwie ausgelassen kommt er vorbei geritten und wird episch und gefühlvoll begrüßt. „Vicious Circle“ passt da schon super zum „Hellrider“. Freundlich schnell rockend und mit ausgelassener Stimmung bringt er sich zügig ins Herz und zieht in seinen Bann. Wobei dir Lyrics alles andere als Party sind, die sind eher recht verzweifelt. Aus seinem Teufelskreis kann man nicht so einfach ausbrechen, was hier sehr deutlich gemacht wird. Mit „Smite on the Anvil“ ist sogar ein nettes kleines, kurzes, wunderschönes Instrumental vertreten, in dem sogar eine Geige zu hören ist. „Dungeons of Doom“ ist dann eine sehr angenehme, wohltuende Hymne, die sofort Herz und Gehörgänge erobert. Eine richtig geile leicht melancholische Epic Melodic Metal Perle! Das längste Lied mit 6:57 „Gift of Prophecy“ rockt sich genau so schnell in unsere Herzen. Richtig feine Rock-Metal-Attitüde mit starken Instrumenten, die verschiedenste Emotionen hervor rufen, die Meister Monsanto herrlich vertieft und verfeinert. Ganz starker Song mit viel Wucht und ordentlich Bombast! Wir sind leider am Ende angelangt mit „Alone“. Traurig, getragen, tiefgreifend, tausende Liter Herzblut, melancholisch. Eine richtig feine, wunderschöne Epic Melodic Metal Ballade, die einem den Abschied versüßt! Starke Lyrics und geiler Gesang setzen dem ganzen noch die Krone auf und lassen die Platte herrlich ausklingen.

Fazit:
Human Fortress schaffen es gekonnt, ein weiteres Ultrawerk nach „Raised Land“ vorzulegen! Richtig feiner Epic Metal mit viel Abwechslung, Gefühl, Bombast, Herzblut, Schnelligkeit, Talent und packender Emotionspalette. Jeder eingefleischte Fan dieses Genres wird hier vollends bedient und nicht enttäuscht werden! Das aktuelle Line-Up passt herrlich zusammen und man hört von der ersten Sekunde an, welche Einheit die Jungs ergeben. Jeder einzelne ist Meister in dem, was er da tut und die hörbare Spielfreude steckt richtig an. Richtig geile Platte, die ich nur empfehlen kann!

Tracklist:

01. Amberstow
02. Last Prayer To The Lord
03. Rise Or Fall
04. Thieves Of The Night
05. Thrice Blessed
06. Hellrider
07. Just A Graze
08. Vicious Circle
09. Smite On The Anvil
10. Dungeons Of Doom
11. Gift Of Prophecy
12. Alone
13. Thieves Of The Night (Video)

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VÖ: 18.03.2016
Genre: Epic Power Metal
Label: AFM Records

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