evo-lution – Looking Forward (EP-Review)

Durch ihr Debütalbum „Changing Memories“, ihre Singles „Im Himmel“, „Society of Today“, „Allein“, die Single „Jahreszeiten“ und dem gleichnamigen Album „Jahreszeiten“ sowie durch ihre erfolgreichen Teilnahmen an Remix-Produktionen diverser bekannter Bands der Szene machten evo-lution nicht nur auf sich aufmerksam und bekamen einen Vertrag beim Label KL-Dark-Records, sondern ihr Sound, ihre Menschlichkeit und der immer freundliche Umgang mit Anderen beschert ihnen auch eine treue, stetig wachsende Fangemeinde. Eins kann man ihnen beim besten Willen nicht absprechen: evo-lution sind einfach Zielstrebig und haben einen Drang zur Perfektion! Nach einer Neuformierung im Mai diesen Jahres ist die Futurepop / EBM Band um Sänger Klaus Schwarz nicht nur wieder in voller Besetzung unterwegs, sondern auch der Sound ist etwas härter und siedelt sich im Dark Pop / EBM Genre an.

Lange mussten die Fans auf neues Material warten, doch jetzt ist es endlich soweit: Am 11. November 2016 erschienen mit der neuen EP Looking Forward, die übrigens bei „Level 23“ produziert wurde, 5 brandneue Tracks + 1 Instrumental via KL-Dark-Records. Es beginnt schon sehr düster mit „Cross all Lines“. Deftige Sounds, derbes Gestampfe, feine Melodien, entsprechend deftiger Gesang. Bereits mit dem Opener beweisen die Jungs, dass sie sich weiter entwickelt haben. Mit 5:40 ist es auch der längste Track. Der Gesang ist allerdings etwas gewöhnungsbedürftig und gefiel mir schon mal besser. Der hätte besser ausfallen können gerade im Refrain. Dennoch starkes Teil! Das Herz- und Titelstück „Looking Forward“ wird durch chorelianische Chöre eingeleitet, dann steigert es sich zu einem ordentlichen Dark Pop EBM Brett, das Euch ordentlich einheizen wird. Hier gefällt mir auch der Gesang. Erster Favorit, der die Clubs und ihre Tanzflächen brennen lassen wird! Mit „Geh“ findet sich das erste deutsche Lied auf der EP. Ordentliche Beats, stampfender EBM, feine Lyrics, infizierende Melodien, gescheit tanzbar. Das ist evo-lution 2016! „Magic of a Gun“ präsentiert sich militärisch, das Sample ist bekannt da oft von Electro-Bands benutzt, der Gesang ist schnell und feuert wütende Lyrics auf Euch. Das letzte Lied mit Gesang und gleichzeitig das zweite deutsche ist der „Erzengel“. Old School, new School, interessante Sounds, eingängig, guter Text, Gesang passt zur Musik. Auch das hier verwendete Sample habt Ihr bestimmt schon mal gehört. Es passt in jedem Fall rein. Muss man mal gehört haben! Es erwartet uns noch „Silence“. Passend der Name, ist ja nur ein Instrumental. Aber ein wirklich sehr schönes, das zum träumen und entspannen einlädt! Dritter Oberfavorit somit und ein perfekter Ausklang!

Fazit: evo-lution wissen zu überraschen. Bisher klangen ihre Werke alle unterschiedlich, jedes mal steigerten sie sich. Die neue EP macht extrem neugierig, denn der Sound ist ein anderer. Düsterer, wütender, stampfender, aggressiver, bissige Lyrics, allerfeinste Elektronik, geiler EBM. Klaus überrascht auch, wobei die neuen Klangfarben seiner Stimme erst einmal stutzig machen. Zur Musik passt es aber und meine Kritik habe ich oben ja bereits erwähnt. Abgesehen davon ist der einzige weitere Kritikpunkt nur die Länge der EP. Aber das ist normal und ich erwarte wahrscheinlich ebenso sehr wie die Fangemeinde brennend das neue Album. Bis hierhin gute Arbeit Jungs, weiter so! Damit ende ich, bedanke mich bei evo-lution und Euch, sage bis bald und stay tuned! Euer Krähenkönig

Tracklist:

01 Cross All Lines
02 Looking Forward
03 Geh
04 Magic of a Gun
05 Erzengel
06 Silence (Instrumental)

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VÖ: 11.11.2016
Genre: Futurepop / Electro / EBM
Label: KL Dark Records

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