Evil Invaders – Feed Me Violence (CD-Review)

„Locken raus und Shirts zerrissen, Speed Metal ist zurück! In wollüstigster Freude suhlen sich die EVIL INVADERS in den tollwütigen Tagen alter Metallica und Slayer. Als Thrash Metal noch mit Speed geschrieben wurde und der Metal-Wahnsinn größer war als die Beatlemania.“ Heute wird es laut, hart und im wahrsten Sinne des Wortes: dreckig. Denn die Evil Invaders, eine Trash / Speed Metal Band aus Leopoldsburg, meldet sich lautstark zu Wort! 2013 erschien ihre erste gleichnamige EP, seitdem dröhnen Fronter / Gitarrist Rob Halford und seine 3 Mitstreiter durch die Lande. Das erste Album „Pulses Of Pleasure“ und eine weitere EP sind veröffent- licht; letztere erschien 2016 unter dem Namen „In for the Kill“.

Am 29. September 2017 erscheint nun das zweite Monsterwerk „Feed me Violence“ mit 9 brandneuen Stücken über Napalm Records (Universal Music). Was Euch erwartet, erfahrt Ihr jetzt. Der Opener „Mental Penitentiary“ legt auch gleich ordentlich los und fegt Euch aus dem Weg! Das ist Trash Speed wie er sein muss! Old School, derbe, straight auf´s Maul, wach rüttelnd, feine Gitarren, pfeilschnelle Drums. Guter Opener! Aber auch einige Hard Rock und Melodic Anteile fließen mit ein. Richtig schön! Fein old school bleibt es mit „As Life Slowly Fades“. Ein stolzes Gewitter aus Trash, Heavy, Speed und Melodic Metal. Die Solos, die Riffs, die Drums und dazu die Stimme sind einfach nur BOMBE! „Suspended Reanimation“ ist ein feines Instrumental und Einleitung für „Broken Dreams In Isolation“. Eine geilere Vereinigung aus Trash und Melodic Metal hört man selten! Old school, melancholisch, brutal, mitreißend, packend, explosiv. Joe erwähnt sogar beide Titel. Also das kann man nur lieben als Meddl-Fan! Das Herz- und Titelstück „Feed Me Violence“ hat seinen Namen verdient und macht ihm alle Ehre! Gewalt, Geschwindigkeit, Bombe, Panzer, Eskalation, headbangen, Moshpit. Um mal ein paar Schlagworte zu erwähnen, die es Euch schmackhaft machen sollten! Ein wahrer Speed Trash Smasher! Die beiden ersten Songs sind übrigens auch die bisherigen Auskopplungen, die man sich unbedingt anhören / ansehen muss! „Anger Within“ schließt sich gleich gut mit an und gönnt Euch keine Pause! Also weiter abgehen, eskalieren, austoben! Vorher gibt es noch „Oblivion“ auf die Ohren. Ein wahres Epos haben Joe und seine Jungs da gezaubert. Wunderschöner, eingängiger Metal mit genialen Riffs, betörenden Klängen und das vor einer herrlichen Old school Kulisse! Ein Traum! Langsam und schnell zugleich! Ungefähr ab der Hälfte kommt auch Gesang dazu. Da macht auch „Shades Of Solitude“ keinen Unterschied. Da sind zwei wirklich epochale Meisterwerke entstanden! Da versteht wer was von Metal! Und obendrein ein astreines Instrumental, das zu höherem beflügelt! Da sind wir leider auch schon am Ende angelangt, wo uns noch mal ein richtig derbes Brett erwartet, was Euch noch ordentlich den Marsch bläst! Da brennt die Bühne! Fett, einfach nur fett und Totalabriss! Feiert mit mir „Among The Depths of Sanity“!

Fazit: Ein richtig feines, derbes, rotziges, old school verehrendes Metal Album liegt uns hier vor meine Lieben! Wer Metal liebt, wird die Evil Invaders vergöttern! Es ist schon eine Kunst, 2017 wie zu den Glanzzeiten des Metal – besonders des Trash – zu klingen. Dafür riesen Respekt und fetten Daumen nach Leopoldsburg! Also Anhänger von Trash, Speed, Classic Heavy und teilweise Melodic Metal werden hier wirklich glücklich. Ich kann die Musik nur empfehlen – alles richtig gemacht würde ich mal sagen!

Tracklist:

01 Mental Penitentiary
02 As Life Slowly Fades
03 Suspended Reanimation
04 Broken Dreams In Isolation
05 Feed Me Violence
06 Oblivion
07 Shades Of Solitude
08 Anger Within
09 Among The Depths Of Sanity

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VÖ: 29.09.2017
Genre: Speed Metal
Label: Napalm Records

Evil Invaders im Web:

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