Electronic Inquisitor – Remake (CD-Review)

RemakeEPReviewElectronic Inquisitor: Angefangen hat alles 2004 an einem Novemberabend in Meßkirch bei Sänger Andreas „Krawatte“ zuhause. Andreas schraubte gerade an seiner Musik, das verschlafene Dorf war gerade erwacht, als sein eifrig zuhörender Freund Philip ihn aufgrund seiner bunt gemischten Klänge und Texte den elektronischen Inquisitor nannte. Von da an ging es steil bergauf, der Name wurde Programm, Arnika K. und Reimund von S. kamen dazu. Ihr Debüt „Second Impact“ sorgte für großes Aufhören und brachte ihnen einige Fans ein. Sie sind einfach was ganz Besonderes und etwas gaz Eigenes!

Jetzt folgt ein richtig fettes Projekt, was ich sehr feier und unterstütze, aufgeteilt auf 3 Teile. Im ersten Teil, dem Album „Remake“ geht es hauptsächlich um 70er und 80er Jahre Songs, die neu interpretiert sind. Im zweiten teil, dem Album „From the dead Ones“ liegt das Hauptaugenmerk auf Künstlern, die das zeitliche gesegnet haben wie David Bowie, Prince, Johny Cash etc. Der dritte Teil wird sich ein wenig mit dem thema Halloween beschäfftigen, indem alte Halloween-Songs wie „Monster Mash“ oder „Walpurgisnacht“ zu neuer größe aufpoliert werden. Wir von Dark Music World und ich beschäftigen uns heute mit Teil 1. Den Anfang macht „All you (8bit) Zombies“ von The Hooters. Von den elektronischen Inquisitoren bekommt es einfach mal einen komplett neuen, sau coolen Anstrich. Krawatte singt das mega cool, die Nummer macht sau viel Fun, verrückt daher kommt sie auch – so lässt sich das genießen! „Computer Nummer 3“ ist genau so cool geworden. Ich finde das verdammt genial, mit wie viel Charme und Witz hier zu Werke gegangen wird. So bleibt alter Charme und bekommt moderne Züge – so wie es sein muss! „Das Model“ von Kraftwerk hat nix von ihrer Eleganz und Schönheit verloren. Ganz im Gegenteil: Krawatte hübscht sie einfach mal wieder auf! Daumen hoch dafür! Im letzten Stück ist der Gesang leider nicht ganz perfekt, da mogelt sich ein Buchstabe zu viel ein und er hätte es etwas begeisterter singen können. Das ist aber nur ein kleines Minus. „True Faith“ von New Order finde ich verdammt spannend gemacht. Das ist echt mal eine verdammt coole Version! Anhören, macht Freude! Besonders der Ausklang ist verdammt harmonisch und gut geworden! Allererste Sahne! „Underpass“ von John Foxx fegt Euch dann die Ohren weg. Was für eine geile, fette Variante! Haltet Eure Röcke und alles andere fest, es fliegt sonst alles weg! Einziger fetter Nachteil: die CD ist danach zu Ende! Das hätte echt nicht sein müssen, hier wäre noch mehr gegangen! So, genug künstlich aufgeregt. Der Song ist fett, Ihr verpasst was, wenn ihr den nicht kennt! Zum krönenden Abschluss wird eine Demo-Version von „Monster Mash“ serviert. Also wer das nicht kennt – selber Schuld! Verdammt gutes Ende!

Fazit:
Ihr wisst, ich bin nicht unbedingt Fan von Covern und habe da viele Punkte, die stimmen müssen. Im Falle von Teil 1 der elektronischen Inquisition bin ich doch sehr angetan und begeistert von so guter Arbeit! Neuer Anstrich, alter Charme. Sau gutes Motto und die Truppe hat echt viel Liebe investiert. Mehr davon, ich unterstütze das Projekt! Auch wenn viele (berechtigterweise) ihre Probleme mit Covern haben – hört mal rein, die Truppe weiß damit umzugehen, gebt ihnen eine Chance!

Tracklist:

01 All you (8bit) Zombies
02 Comuter Nummer 3
03 True Faith
04 Underpass
05 Das Model
06 Monster Mash (Bonus)

Album bestellen:

VÖ: 2016
Genre: Electro, EBM, Synthiepop
Label: Future Fame

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