AGONOIZE rockten in der Reithalle Dresden bis zum bitteren Ende!

Der 29.10.2016 ist für eine Halloween-Vorparty immer recht angebracht. Das, was in der Reithalle Dresden fabriziert wurde, übertrifft allerdings alles Bisherige! Schon eine halbe Stunde vor Einlass war bereits eine beachtliche Menge an Leuten da, die immer mehr Zuwachs bekam. 20:00 öffneten sich die Tore der Reithalle und die feierwütige Masse stürmte den Merch-Stand von Agonoize, die hier spielen sollten. Es war nicht gerammelt voll, aber es waren mehr als genug Zuschauer anwesend, was den Berliner Aggrotechern nur gerecht wird. Pünktlich 21:00 gingen die Lichter aus, das 20160416-img_7342Agonoize-Logo prangerte hinten mächtig als Bühnen-Deko und die dämonisch ge- stalteten Keyboards standen bereits. Ein mächtiges Intro wurde eingespielt und eine elektronisch verzerrte Stimme zählte den Countdown runter, zu dem Olli einmar- schierte. Kaum Platz eingenommen, legte er mit „Deutsch“ los und endlich marschie- rte auch die Frontsau schlechthin – Chris L. – ein. Ein epischer Harnisch und eine Maske wie von Hannibal Lector dominierten sein brachial wirkendes Outfit. Die Menge war sofort dabei und feierte ausgelassen zu den ordentlich dröhnenden Bässen, die leider doch etwas zu heftig waren. Eine Spur leiser und weniger Gedröhn wäre auch voll ok gewesen. Zu „Dafür“ legte Chris Harnisch und Maske ab, dann performte er in Camouflage-Hose und Weste (also seinem bekannten Look). „Blut Sex Tod“ und „Paranoid Destruction“ gerecht werdend folgten natürlich die ersten von vielen Blutduschen, die das Publikum ja immer am meisten feiert. Danach folgten zwei ältere Schätzchen, nämlich „Sick“ und „Eternal Darkness“. Neuere Sachen wie der „Vollrauschfetischist“, „Suizid“, „For the Sick and Disturbed“, „Bloodqueen“, „In deinem Grab“, „Legion“, „Seelenbrecher V.3“, „Paradox“ und „Schaufensterpuppen- arsch“ durften natürlich nicht fehlen ebenso wie der Evergreen „Glaubenskrieger“. Auch zwei weitere „Apokalypse“-Songs wurden performt. Zwei ganz besondere Schätz- chen waren für mich und sicher für alle anderen ganz besonders „The holy Flame“ und „Chains of Love“. Ich habe sie noch nie live gehört und hoffe sehr, dass es nicht das letzte mal war. Nach dem „Puppenarsch“ brauchten die Jungs eine halbe Stunde Pause. Sie riefen zu rauchen, saufen, ficken und alles, was dem Zuschauer Freude bereitet auf. Pünktlich 23:04 erfüllten die sägenden Klänge von „Slave to the Needle“ die Halle. Ein Rednerpult wurde aufgestellt, es gab ein neues Bühnenbild und Chris hatte das Outfit gewechselt. Er trug ein weites Mönchs- outfit und eine passende Halloween- maske, durch die er ungezügelt brüllte. Nach dem Brachialbrett wurde beides abgelegt und das vorherige Outfit wurde zu „I against me“ getragen. Irgendetwas haute aber nicht hin, zu Ende gespielt wurde es leider nicht und ein Teil fehlte. Nicht weiter tragisch, die Jungs nahmen es mit Humor und dieser geilen Stimmung tat es absolut keinen Abbruch. „Koprolalie“, „Alarmstufe Rot“, „A Cut inside my Soul“, „Pornomagcenterfold“ (auch noch nie live gesehen), „Opus Dei“, „Kind der Nacht“, „Gottlos“, „Blutverlust“, „Femme fatale“, „Sacrifice“ und „Staatsfeind“ durften natürlich ebenso wenig fehlen wie „Zölibat“, „To Paradise“ und „Wahre Liebe“. Über- raschungen waren eher „Pavillon 5“, „999“, „Running“ und „God for sale“. Zuletzt wurde noch mal ordentlich Power gegeben zu „Bis das Blut gefriert“, „Death Murder Kill“ und „Open the Gates“. Nach dieser überguten, respekteinflößenden Leistung entließen wir total ausgelaugt und überglücklich Agonoize in die Nacht, die 20 min später die Fans auch noch am Merch- Stand beglückten.

Fazit: Es war ein UNFASSBAR GEILES Konzerterlebnis! Agonoize haben derbe losgelegt, die Hütte gerockt und eine spitzen Leistung abgeliefert. Ich habe tiefsten Respekt, Chris´ Gesang ist ja sehr anstrengend und sie haben so lange durchgehalten. Mehr noch – sie bewiesen danach noch Fannähe und wissen, wie man performt. Ihre Bühnenpräsenz ist der Wahnsinn, die Ansagen werden ebenso derbe geschrien und sie sind so dankbar für alles, dabei bleiben sie unzerstörbar und vertreten stahlhart ihre Meinung. Weiter so Jungs, wir brauchen und lieben Euch! Euer Krähenkönig

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