Absurd Minds – Tempus Fugit (CD-Review)

Es gibt Nachrichten, die die Electro-Fangemeinde sehr glücklich machen werden: Absurd Minds lassen von sich hören! Seit 1995 existiert die Dresdner Electro / Futurepop Formation bereits. Sänger Stefan Großmann und Keyboarder Tilo Ladwig waren 1995 nur als Duo unterwegs. 1999 entdeckte das Label SCANNER sie auf einem Konzert, bei ihnen erschienen bisher alle Alben. Während Stefan und Tilo am zweiten Album „Damn the Lie“ arbeiteten, wurde Timo Fischer, der bis dato nur Live-Unterstützung war, als drittes Band- mitglied engagiert. Seit 2006 ist auch Nick dabei, dessen zweites musikalisches Standbein die Dresdner Band Legacy Of Music ist. Insgesamt wurden bisher 5 Alben, 2 Demos, 2 EPs, 3 Singles und ein limited Package veröffentlicht. Seit 2010 und dem letzten Werk „Serve or Suffer“ ist es sehr still geworden um die Dresdner, die durch etliche Evergreens einfach nie vergessen wurden und nie vergessen werden.

Seit dem 27.01.2017 gibt es nun ENDLICH das 6. Meisterwerk Tempus Fugit, das mit 12 brandneuen Tracks aufwartet. Wie die klingen und was Euch erwartet, erfahrt Ihr jetzt: Alleine schon „Time Travel“ ist ein gigantisches Opening. Starke Elektronik, starke Drums, elektro- nisch verzerrter Gesang, Stefans mega Stimme, Buddhismus, orientalische Frauenstimme, Entspannung pur. Richtig feine Eröffnung! Auch „Farewell“ bedeutet Entspannung pur und das musikalische Paradies. Wunderschöne Melodien, atmosphärische Strukturen, aller- feinster Gesang, Himmelsmelodie. Einfach nur pures Gold für die Ohren und Befreiung für die Seele! Mit dem einzigen deutschen Titel „Kreuzfeuer“ wird es etwas derber. Knallende Elektronik, gewaltiger Gesang, starker Text, auch hier wird englisch benutzt. Düster melan- cholisch atmosphärisch elegisch. So würde ich „Now we hear the Call“ bezeichnen. Wie ein gigantisches Wikingerschiff segelt das Lied direkt in´s Herz. „One World“ bietet die perfekte Symbiose aus Futurepop, EBM und himmlischem Rock. Starker Song, starkes Thema. Auch „For those who Love“ ist eine Granate, die ordentlich Stimmung macht. Die Thematik „Für euch, die ihr liebt“ ist ja bereits sehr bekannt und oft benutzt. Auch die Absurd Minds liefern eine feine Perle ab. „Last Walk“ ist besonders buddhistisch und metamophorisch. Hier ist eindeutig Magie im Spiel und die Erleuchtung wartet genau hier. „Threnody“. Magisch, be- törend, bezirzend, befreiend, irgendwie reinigend. Thematisch und lyrisch hoch angesiedelt und mit ordentlich Power. „Guardian“ wird hingegen extrem eingängig, dunkel romantisch, gefühlvoll, mitreißend, packend. Einfach nur ne verdammt gute Ballade, gesungen von Nick. „Design of Coincidence“ ist ebenso himmlisch und hüllt Euch in sanfte Schwingen. „Hour- glass“ hingegen ist düster romantisch und wird Euch sicher ganz besonders gut gefallen. Bei mir ist es so und ich empfehle es ganz besonders. Hier kommt sogar ein hammer Gitarren- spiel dazu. Sehr tiefgehend und sehr atmosphärisch, die Neuerung ist gelungen! „Zeropoint“. Alle Stärken, die die Jungs und die neue Platte inne haben, werden hier entladen und erschaffen den verdienten Höhepunkt und ein super Finale! Elegischer wunderschöner Futurepop, eine feine Gitarre. Einfach nur mega!

Fazit: Die Pause hat Absurd Minds richtig gut getan, denn sie legen einen weiteren Meilenstein vor! Schon jetzt eines der besten Alben 2017! Feine Lyrics, die gewohnte Tiefe, Stefans spitzen Gesang, Nick hat ne eigene Nummer bekommen, alte Stärken, neue Elemente, super Thematiken, geiles Feeling, Buddishmus, Magie, Power, Gefühl, milliarden Liter Herzblut, dunkle Romantik, Dunkelheit, Erleuchtung. All das findet hier statt. Die Dresdner haben sich übertroffen und sind mega stark zurück! Ich gehe felsenfest davon aus, dass es den Fans genau so gehen wird. Auf weitere tolle Hörerlebnisse! Damit ende ich, bedanke mich allerherzlichst bei Absurd Minds und Euch, sage bis bald und stay tuned! Euer Krähenkönig

Tracklist:

01. Time Travel
02. Farewell
03. Kreuzfeuer
04. Now We Hear The Call
05. One World
06. For Those Who Love
07. Last Walk
08. Threnody
09.Guardian
10. Design Or Coincidence
11. Hourglass
12. Zero Point

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VÖ: 27.01.2017
Genre: Electro
Label: Scanner / Dark Dimensions

Absurd Minds im Web:

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