Faderhead – FH-X (CD-Review)

Faderhead sind wieder am Start! Schon seit 12 Jahren erfreut uns Sänger und Musikproduzent Sami Mark Yahya aus Hamburg mit seinen Beats aus den verschiedensten Electro-Richtungen. 2004 gegründet, Debüt erschien 2006. Mittlerweile haben sich 9 Alben, genug Klassiker & Tanzflächenkiller, Konzerte, Festival-Gigs und eine große treue Fanschar angesammelt. Faderhead sind einfach eine Macht im Electro-Sektor! Zuletzt meldeten sie sich mit „Atoms & Emptiness“ 2014.

Am 12.02. erschien jetzt das 10. Meisterwerk mit dem passenden Namen „FH-X„. Darauf erschienen 11 brandneue Songs, die wir von Dark Music World und ich Euch heute vorstellen möchten. Die brandneue Single „Generation Black“ macht den Anfang. Guter Electro, knallende fette Beats, geile Stimmung, starke Vocals, einfache starke Lyrik. Typisch Sami halt, guter Start für Faderhead 2016! „Electrosexual“ legt dann noch eine Schippe drauf. Treibend, stampfend, entladend, abwechslungsreicher Gesang, fette Party. Hier treffen fette Electro-Sounds auf starke Rock-Elemente und leichte Trance-Sequenzen. Starker Song! Ein richtig feines Lied ist „The Silence around me“. Packend, ruhiger, feine Rhythmik, feiner Gesang, feine Lyrik, tolle Atmosphäre, Rock meets Electro. Absoluter Favorit! „Escape Gravity“ macht da super weiter und krönt sich zum zweiten Favoriten. Richtig feine Perle, die auch auf den Vorgänger gepasst hätte. Leckere, feine, kleine, nachträgliche Valentinstags-Ballade! Dem kann sich die Herzblut-Kitsch-Ballade „This Nothing“ anschließen, eine richtig geile Tränendrüsen-Perle. Starkes Lied, weiterer Favorit! Umso radikaler wird es danach wieder bei „Hate with a Smile“. Derbe Drums, starke Rock-Sounds, verzerrte düstere Elektronik, verärgerter Sami. Einziger Minuspunkt: Der Gesang könnte wütender sein. Ansonsten guter Song. Weiter geht es mit „No Gods, no Flags, no Bullshit“. Ein Song, der bereits auf Youtube vorgestellt wurde. Weiterer Favorit und endlich mal wieder Faderhead, wie wir sie lieben! Richtig fettes geiles Teil! Mit „Bootydrive (on)“ bekommen wir ein sau cooles Instrumental, bei dem einfach nur die beiden Worte ab und an genannt werden. Weiterer Favorit, der Stimmung macht und Freude bereitet. „Like a Rocket“ ist die rotzige Drecksau und Hippie-Glam Rock-Fotze der CD! Rockig, funky, freaky, abgespaced, bekifft, genial, abgefuckt, einfach nur sau cool gemacht! Echte Stimmungs-Granate und voll witzig! Dafür fegt einen die Club-Granate „Home of the Creeps“ umso mehr weg! Weiterer Favorit, zu dem man einfach nur abgehen muss! Damit folgt auch schon das Ende mit der längsten Nummer „The Future´s not the Past“. Der Name könnte von Scooter sein^^ Abgesehen davon starkes, abwechslungsreiches, grandioses Finale!

Fazit:
Faderhead 2016 wissen weiterhin zu überzeugen! Abwechslungsreich, große musikalische Spielwiese, die CD fällt sehr rockig aus, Balladen und Club-Granaten sind gut gemischt vertreten. Für mich persönlich gab es schon bessere Alben von ihm, aber cool ist es trotzdem und man bekommt Abwechslung im Soundbild. Empfehlen kann ich es der treuen Fan-Gemeinde in jedem Fall. Wer Faderhead noch nicht kennt, sollte mit den vorherigen Werken anfangen. Ich bin recht zufrieden damit und habe meine Kritik bereits geäußert.

Tracklist:

01. Generation Black
02. Electrosexual
03. The Silence Around Me
04. Escape Gravity
05. Hate With A Smile
06. No Gods, No Flags, No Bullshit
07. This Nothing
08. Bootydrive (On)
09. Like A Rocket
10. Home Of The Creeps
11. The Future’s Not The Past

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VÖ: 12.02.2016
Genre: Electronica
Label: Not a Robot Records

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